Gemeinsame Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz: Schülerinnen und Schüler setzen ein starkes Zeichen gegen das Vergessen
von Website-Team
Gemeinsame Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz: Schülerinnen und Schüler setzen ein starkes Zeichen gegen das Vergessen
Vom 27. bis zum 31. März 2026 nahmen insgesamt 186 Schülerinnen und Schüler der Realschule Kaarst gemeinsam mit der Diedrich-Uhlhorn-Realschule, dem Erasmus-Gymnasium und dem Pascal-Gymnasium an einer freiwilligen Gedenkstättenfahrt zum ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz teil. Die Fahrt stellte einen bedeutenden Beitrag zur historisch-politischen Bildung und zur Erinnerungskultur dar.
An zwei intensiven Tagen besuchten die Teilnehmenden die Gedenkstätten Auschwitz I (Stammlager) und Auschwitz-Birkenau. Vor Ort setzten sie sich eindrücklich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander und erhielten durch Führungen sowie eigenständige Erkundungen tiefe Einblicke in das Leid der Opfer. Die unmittelbare Begegnung mit den historischen Orten hinterließ bei vielen Jugendlichen nachhaltige und bewegende Eindrücke.
Mike fasste seine Erfahrungen mit den Worten zusammen: „Ich habe eine Erfahrung fürs Leben gemacht!“ Dieses Zitat steht exemplarisch für die Wirkung der Fahrt, die bei vielen Teilnehmenden ein neues Bewusstsein für die Bedeutung von Erinnerung und Verantwortung geschaffen hat.
Zur nachhaltigen Aufarbeitung der Erlebnisse wird derzeit ein gemeinsames Buch der Erinnerung erstellt. Dieses soll sowohl fotografische Eindrücke als auch persönliche Gedanken und Reflexionen der Schülerinnen und Schüler enthalten und die Erfahrungen dokumentieren.
Die Durchführung der Gedenkstättenfahrt wurde durch großzügige Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen maßgeblich unterstützt und so für alle Interessierten zugänglich gemacht. Die organisatorische und inhaltliche Leitung der Fahrt lag in den Händen von Geschichtslehrer Sebastian Potschka, der gemeinsam mit einem engagierten Team aus Lehrkräften der beteiligten Schulen die Fahrt begleitete.
Die Schulen sehen in der Fahrt einen wichtigen Bestandteil ihrer Bildungsarbeit: Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus soll junge Menschen dazu befähigen, Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft zu übernehmen und sich aktiv für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde einzusetzen.

